P-T - Augen Fachwissen

P-T

Photorezeptoren
Photorezeptoren sind lichtempfindliche Sinneszellen innerhalb des Auges. Diese Zellen können optische Signale verarbeiten und elektrische Reize initiieren, die von dem menschlichen Gehirn interpretiert werden können. Photorezeptoren lassen sich in Stäbchen und Zapfen einteilen.

Pupille
Die Pupille ist eine Öffnung in der Iris, die vergrößert und verkleinert werden kann, um den Lichteinfall auf die Netzhaut und damit die Sehschärfe zu regulieren. Das Anpassen der Pupille erfolgt durch zwei glatte Muskelstränge innerhalb der Iris. Bei starkem Lichteinfall wird die Pupille verkleinert, bei schlechten Sichtverhältnissen wird sie entsprechend vergrößert. Die Pupille wird nicht nur den herrschenden Lichtverhältnissen angepasst, ihre Größe kann auch durch die psychische Verfassung beeinträchtigt werden, etwa durch Schrecken oder durch Müdigkeit. Der Durchmesser der Pupille liegt zwischen 1,5 (am Tage) und 8 Millimetern (in der Nacht).

Sehnerv
Der Sehnerv ist in der Regel weniger als fünf Zentimeter lang. Der Abschnitt zwischen der Außenwand der Lederhaut bis zu der Kreuzung der Nerven, wird als Sehrnerv (Nervus Opticus) bezeichnet. Der Sehnerv ist der zweite der zwölf Hirnnerven und ist somit ein Teil des Gehirns. Er lässt sich in drei Abschnitte einteilen, die vom Auge bis in den Schädel hineinreichen. Der Sehnerv bündelt die aus dem Auge kommenden Nervenfasern, über die elektrische Reize an das Gehirn gesendet werden. Innerhalb des Sehnerven sind jene Venen und Arterien gelegen, die die inneren Schichten der Netzhaut mit dem benötigten Blut versorgen.

Stäbchen
Stäbchen sind Photorezeptorzellen, die in der Netzhaut des Auges liegen. Sie sind nicht so stark lichtempfindlich wie Zapfen, ihre Aufgabe ist das Dämmerungs- und Nachtsehen. Sie arbeiten auch bei sehr geringer Lichtintensität. Stäbchen übermitteln keine Informationen über Farben. Im menschlichen Auge befinden sich mehr als einhundert Millionen Stäbchen.

© Augen Fachwissen 2017