F-J - Augen Fachwissen

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Glaskörper
Der gallertartige Glaskörper liegt zwischen der Augenlinse und der Netzhaut in der hinteren Augenkammer. Der Glaskörper besteht zum größten Teil aus Wasser, weitere Bestandteile sind Hyaloronsäuren sowie Kollagenfasern. Der Glaskörper hat zwei Aufgaben. Hauptsächlich ist er an der Formgebung des Auges beteiligt, des Weiteren verbessert er die Abbildung des gebündelten Lichts auf der Netzhaut.

Hintere Augenkammer
Die hintere Augenkammer liegt hinter der Augenlinse, sie ist deutlich größer, als die vordere Augenkammer. Die hintere Kammer beherbergt den gallertartigen Glaskörper, der an der Produktion des Kammerwassers beteiligt ist.

Hornhaut
Die transparente Hornhaut, oder Cornea, ist bei Menschen und anderen Säugetieren der äußere Abschluss des Auges. Sie besteht auf fünf Schichten: der Epithelschicht, der Bowman-Membran, dem Stroma, der Descemet-Membran sowie der Endothelzellschicht. Die Hornhaut ist an ihrem dünnsten Punkt, ihrem Zentrum, lediglich 0,52 Millimeter dick, an den Augenrändern ist sie mit 0,67 Millimetern etwas dicker. Ein gesundes Auge verfügt über eine Hornhaut, deren Brechkraft über 40 Dioptrie liegt, was sie zu wichtigsten der brechenden Bestandteile des Auges macht. Die Cornea wird konstant feucht gehalten, durch die Tränenflüssigkeit und durch das Kammerwasser wird sie mit den benötigten Nährstoffen und mit Sauerstoff versorgt.

Iris
Die Iris, die auch Regenbogenhaut genannt wird, ist ein zweischichtiges Gebilde, das am Übergang von der Hornhaut zu der Lederhaut gelegen ist. Sie ist der farbige Bestandteil des Auges. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, mit der Pupille zusammen den Lichteinfall zu regulieren, sie wird auch als „Blende“ des Auges bezeichnet.

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